Geschichten

 

Geschichten

- Notfälle kommen leider immer wieder vor…

- Frettchen werden gefunden…

- Abgabi’s schlagen einen speziellen Weg ein...

... Diese Geschichten findet ihr hier.

Manche sind mit „Happy End“, manche leider nicht. Trotzdem oder genau deswegen möchten wir diese hier erzählen, damit man sich auch Gedanken machen kann.

 

Garry und Dakota 2012

 

Garry wurde verletzt aufgefunden und ins Tierheim Pfötli gebracht. Dort wurde er operiert und gepflegt, bis der Welpe wieder fit war. Etwas später wurde Dakota (ebenfalls ca. 3 Monate alt) an uns abgegeben. Nach der gesetzlichen Wartefrist für ein Findelfrettchen lag dann eine Vergesellschaftung der beiden gleichaltrigen Nasen nahe.

Es klappte auf anhin und die zwei wurden ein tolles Team. Bei Bianca zur Pflege wurden die zwei dann noch kastriert und waren dann bereit für ein neues Plätzchen. Eine Neuhalterin interessierte sich für die zwei und kurze Zeit später durften sie umziehen. Sie haben einen tollen Platz bei einer super Person gefunden und dürfen nun in ihr zweites Leben starten.
 

 

 

 

 

 

Amy und Hybridenwelpen 2011

 

Am 1. August 2011 kam Amy, die Albino Fähe mit ihren 5 Welpen bei uns an. Die Welpen waren 5 Wochen alt, sahen gesund aus und waren sehr gefrässig…..

Amy wurde auf einem Bauernhof im Berner Oberland gefunden und gefüttert. Sie lebte dort frei, was ein Waldiltis für sich entdeckte.

43 Tage später waren dann 8 sogenannte Hybriden auf der Welt (Hybriden = Kreuzung zwischen Wildtier und Haustier). 3 Überlebten leider nicht, 5 waren putzmunter.

Da die Familie aber immer hungriger wurde und auch nicht Halt vor den hauseigenen Hühnern machte, beschloss der Bauer die Familie in erfahrene Hände abzugeben.

Und so fand Amy mit den 5 Welpen nach der zwei tägigen Einfangaktion, den Weg zu uns.

Es war eine sehr grosse Herausforderung, Hybridenwelpen und die eifrige Mamma Amy bei uns zu haben und die noch grössere Herausforderung, sie alle an einen geeigneten Platz zu vermitteln.

Hybriden sind wilder, geschickter und grösser als Frettchen und meistens werden sie nicht Handzahm. Es mussten also sehr erfahrene Frettchenhalter sein die gelöcherte Finger ab und zu in Kauf nehmen.

Für Amy fanden wir bald den perfekten Platz bei einem Vereinsmitglied und den 3 Frettchen, wo sie sich dann schnell einlebte.

Auch die Welpen fanden schlussendlich ihre Plätzchen und sind heute Glücklich in ihren Gruppen. Sie treiben die Dosenöffner in den Wahnsinn mit ihren Ideen und Aktionen und wenn‘s nicht passt, wird mal zugebissen. Aber trotzdem oder genau deshalb möchte sie keiner mehr missen.

 

Der Unterhalt und die Tierarztkosten für die Familie kosteten den Verein gut Fr. 3‘000.-

Nur dank den sehr vielen Spenden konnten wir das finanzieren und sind froh, dass wir auch weiterhin bei solchen Notfällen wie sie immer wieder vorkommen, den Frettchen helfen können.

Wie wir ausfindig machen konnten, wurde Amy ausgesetzt. Auch dank der Bauersfamilie und mit einem grossen Schutzengel konnte sie überhaupt überleben.

Es ist traurig, wie achtlos Menschen mit Lebewesen umgehen.

Ganz herzlichen Dank gilt all den beteiligten Personen und natürlich den Spendern, die uns so super unterstützt haben!

 

 

Barney 2010

 

Der gut Jährige Badger Rüde wurde im Sommer verwahrlost und abgemagert von einem Wildhüter in der Region Bern gefunden. Dieser brachte das Frettchen in die Wildtier Auffangstation Utzenstorf wo er erst mal aufgepäppelt wurde. Vermutlich wurde Barney ausgesetzt und hatte wohl sehr grosses Glück, noch lebend gefunden zu werden.

Eine Pflegerin der Auffangstation hat sich dann an uns gewendet und wir holten Barney dort ab. Der süsse Rüde war etwas schüchtern und zwickte sehr schnell wenn etwas Ungewohntes kam.

Barney wurde bald kastriert, gechipt und natürlich geimpft. Während den gesetzlichen zwei Monaten blieb Barney bei einem Vorstandsmitglied und erholte sich auch von einem Mageninfekt sehr gut. Das beissen hörte auf und Barney fasste Vertrauen.

Nach 8 Wochen und niemanden der ihn vermisste, durfte Barney dann zu Eveline umziehen und lebt nun mit den zwei Rabauken Muckie und Knut zusammen.

Wir und vor allem das „Pflegemami“ welches ihn ganz besonders ins Herz geschlossen hat, freuen uns, dass der süsse Racker ein so schönes zu Hause gefunden hat, wo man ihn auch immer mal wieder besuchen kann

Barney ging nach kurzer Krankheit im Juli 2012 leider ins Regenbogenland.

 

Lexi 2010

Lexi (so der Name den sie von der neuen Besitzerin bekam) wurde uns im März 2010 abgegeben von der Vorbesitzerin. Die 1 jährige Frettchenfähe kam ursprünglich aus dem Ausland und wurde bis anhin alleine gehalten.

Leider war die hübsche Dame bereits seit längerem in der Ranz, weshalb sie auch so schnell wie möglich Kastriert werden musste. Unser Tierarzt schaufelte sich gleich am nächsten Tag noch einen Termin vor den Festtagen   frei und Lexi wurde ohne Komplikationen kastriert und konnte am Abend noch etwas schläfrig aber wohlauf in ihr vorübergehendes zu Hause bei einem Vorstandsmitglied.

Wies der Zufall so wollte kam dann auch noch Chaja (ihre Geschichte ist weiter unten zu lesen) und ihr Frauchen zu Besuch und um Frauchen war es dann geschehen als sie Lexi sah. Leider kam Chaja bis anhin mit keinem anderen Frettchen zurecht und blieb nach Ruby’s Tod alleine. Durch ihre Vorgeschichte ist Chaja taub, fast blind und hat einen Herzfehler, was eine Vergewöhnung mit einem anderen Frettchen noch viel schwieriger macht. Doch probieren wollten wir es auf jeden Fall. Also setzten wir die beiden Fähen zusammen und das „gezicke“ ging los.

Jedoch hielt sich das in Grenzen und beide beruhigten sich schnell. Also ging Lexi nach nur 5 Tagen in Pflege mit Chaja mit in das definitive zu Hause.

Die beiden gewöhnen sich nun langsam aneinander und wir wünschen Lexi bei Chaja und den Dosenöffnern alles Gute und ein richtig schönes Frettchenleben. Wir sind froh hat die liebenswerte und quirlige Fähe so schnell einen so tollen Platz gefunden und danken der Besitzerin für die Umstände die sie auf sich nahm.

 

Tilly & Northy 2009

Die beiden Iltis Fähen wurden in einem Karton aufgefunden, in einer Kleintieranlage. Der Inhaber reagierte vorbildlich, da er wusste dass es Frettchen sind.

Wir holten die beiden ausgesetzten Fähen ab, die glücklicherweise in einem guten Zustand waren und scheinbar die kalte Nacht ohne Folgen überstanden hatten, dort ab und sie wurden bei einem Vereinsmitglied zur Pflege untergebracht. Es stellte sich heraus, dass Northy & Tilly erst ca. 4 Monate alt waren als sie ausgesetzt wurden.

Impfen und chipen wurde erledigt und da beide Fähen bereits in die Ranz kamen, wurden sie auch kastriert. Nach den gesetzlichen zwei Monaten Wartezeit, wechselten die zwei Fähen ihr Domizil und stellen nun den Haushalt eines Vereinsmitgliedes auf den Kopf und halten die zwei älteren Frettchen dort so richtig auf Trab. Wir freuen uns, dass die zwei Mädels ein schönes Plätzchen haben und nach einem schwierigen Start ins Leben, dieses nun richtig geniessen dürfen.

 

Felix 2009

Ende  Januar 2009 erreichte uns  ein Telefon, dass ein Frettchen in Zürich gefunden wurde. Wir holten den Iltisrüden bei der Dame ab. Noch am selben Tag durften wir zum Tierarzt um Felix zu untersuchen. Soweit war alles in Ordnung und er wurde auf ca. 2 Jährig geschätzt.

Nach und nach stellte sich dann auch heraus woher Felix kam und schnell wurde klar, dass er wohl nicht mehr nach Hause geht.

Wir beschlossen, Felix zu Impfen und einen Chip setzen zu lassen um dann die gesetzliche Frist von 8 Wochen abzuwarten und Felix zu pflegen bei einem Vereinsmitglied, bis er vermittelt werden darf.

Er entwickelte sich sehr gut und das Interesse von einem uns bekannten Frettchenhalter war auch geweckt. Nach der ersten Begegnung mit den zwei anderen Frettchen war schnell klar dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist, Felix dort zu platzieren, zumal eine schwierige Vergewöhnung erwartet wurde aufgrund seiner Vergangenheit und seines Verhaltens.

Umso mehr freut es uns, dass sich Felix jetzt dort wohl fühlt und er ein schönes neues zu Hause gefunden hat.

 

Leider ging Felix im Juni 2010 nach einer schlimmen Darminfektion ins Regenbogenland. Auch wenn das Leben für den süssen Mann kurz war, so hoffen wir, dass Felix die letzte Zeit mit den Mädels genossen hat.

 

 

Emma „Hope“ 2008

Hope wurde in Kreuzlingen gefunden und uns gemeldet. Wir haben die junge Fähe bei uns aufgenommen und erst mal über 100 Zecken abgelesen. Die „Dame“ sah etwas struppig aus und war ein wenig untergewichtig. Sofort gings zum Tierarzt. Es wurde kein Chip gefunden und somit wurde der Fund dem VetAmt und der Polizei gemeldet. Auf unserer Homepage wurde ebenfalls ein Aufruf gemacht. Leider ohne Erfolg. 5 Wochen später, Hope war um eine Imfung reicher und 400Gr. schwerer, meldete sich eine Person die eine Emma vermisste. Es stellte sich heraus dass unsere Hope, seine Emma war. Emma „Hope“ wurde ihm zurückgegeben, worüber sich alle freuten, am meisten der Besitzer und Emma „Hope“’s Freundin Joy.

Die Auslagen wurden vom Besitzer übernommen, worüber wir natürlich sehr froh sind.   

Hope hat unterdessen ein neues Zuhause. Wir wünschen ihr dort alles Gute.

Chaja & Ruby, 2008

 

Wir wurden angefragt, ob wir diese beiden Fähen (Geschwister) abholen könnten da sich die Besitzerin nicht mehr um die Beiden kümmern konnte. Wir haben sie geholt und sie wurden bei einem Vereinsmitglied zur Pflege untergebracht.

 

Die beiden Fähen waren in keinem guten Zustand, beide nicht kastriert und Chaja bereits in der Dauerranz. Das Fell war am ausfallen und beide waren unterernährt. Und das mit einem geschätzten Alter von knapp 1 Jährig.

 

 

Chaja und Ruby wurden tierärztlich untersucht und sofort kastriert.

Beide erholten sich sehr gut, nahmen an Gewicht zu und das Fell kam langsam aber sicher auch wieder.

 

Leider waren beide im Verhalten auffällig und auch hatten wir den Eindruck dass Ruby nicht sehr viel sieht. Immer wieder hatte sie Aussetzer……

4 Wochen nachdem wir die Beiden abholten bekam Ruby eines Morgens keine Luft mehr und hatte einen krampfartigen Anfall. Leider konnten wir der kleinen Maus nicht mehr helfen, sie starb daran. Hinter der Regenbogenbrücke darf sie nun wieder unbeschwert spielen. Auch wenn ihr Leben sehr kurz war, hoffen wir dass sie die kurze schöne Zeit bei uns genossen hat.

 

Chaja wurde ebenfalls nochmals untersucht und es wurde einen Herzfehler festgestellt, der aber mit Medikamenten gut zu behandeln ist.

Sie geniesst nun ihr Leben an einem neuen Platz, wo sie umsorgt, gehegt und gepflegt wird. Auch wenn es Ruby nicht geschafft hat, freuen wir uns, dass wir trotzdem helfen konnten.

Chaya ging altersbedingt im Frühling 2013 über die Regenbogenbrücke

Fridolin 2008

Fridolin wurde vermutlich ausgesetzt. In einer Heimküche kam er öfter zu Besuch, wo man ihn dann nach mehreren Tagen einpackte und in einer Vogelwarte abgab. Diese nahm das kleine „Etwas“ auf und fütterten ihn nach gutdünken. Leider wusste dort niemand Bescheid was das für ein Tier ist und so wurde ihnen geraten, das „alte“ Tier einzuschläfern. Zum Glück rief die Dame auf Umwegen bei einem Vereinsmitglied an und erzählte ihr die Geschichte, während Fridolin bereits auf seine „letzte Reise“ wartete…..

Im letzten Moment wurde Fridolin dann von uns abgeholt! Das ging nochmals gut und Fridolin musste einen Schutzengel gehabt haben.

Das „alte Tier“ stellte sich bei einem Tierarztbesuch als ein etwa 2 Jähriges Frettchen heraus und wurde gleich von dem gesagten Vereinsmitglied übernommen. Es geht ihm sehr gut und er wurde erfolgreich in die „Männergruppe“ integriert.

 

 

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