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Tiere Aussetzten – Strafbar!!

 

Immer öfters werden Tiere einfach ausgesetzt weil sie nicht mehr gewollt sind. Auch wir mussten schon Frettchen abholen, die irgendwo herzlos hingestellt oder ausgesetzt wurden.

Wer so handelt, macht sich vor dem Gesetzt strafbar!

Dazu kommt, dass die Tiere oft einem grossen Risiko ausgesetzt werden.

Für Tiere die sich gewohnt sind, in einer Wohnung zu sein ist es fatal, im Winter draussen ohne Schutz, Stunden zu verbringen bis sie gefunden werden. Dazu kommt, dass ein Frettchen in der freien Wildbahn nicht überlebensfähig ist.

Wer seine Frettchen nicht mehr halten kann (aus welchen Gründen auch immer), soll sich an uns wenden. Wir nehmen die Tiere sofort und kostenlos auf und sorgen dafür, dass sie artgerecht und gut untergebracht werden.

Auch für andere Tiere gibt es Anlaufstellen, die bereit sind, Tiere sofort aufzunehmen.

Aber bitte überlassen Sie Ihr Tier nicht einfach seinem Schicksal!

Um dem aber allgemein vorzubeugen, informieren Sie sich VOR DER ANSCHAFFUNG richtig über das gewünschte Haustier! Besuchen Sie Fachpersonen und fragen Sie nach den Haltungsbedingungen, den Bedürfnissen und nicht zuletzt nach den Eigenschaften eines Tieres.

 

 

 

Gefundene oder vermisste Tiere

 

Gefundene oder vermisste Tiere müssen der entsprechenden kantonalen Tiermeldestelle gemeldet

werden. Wenn man Hilfe mit einem gefundenen Frettchen braucht, kann man sich auch an uns wenden.

Die Übergangsfrist bis ein Tier nach dessen Fund in das Eigentum des neuen Besitzers übergeht,

beträgt zwei Monate ab dem Meldedatum.

Alle Infos sowie eine Übersicht der Kantonalen Meldestellen sind auf www.bvet.ch oder www.stmz.ch abrufbar.

 

 

 

 

Mikrochip

 

Was ist ein Mikrochip und warum sollten auch Frettchen gechipt sein?

Ein Mikrochip ist eine etwa reiskorngrosse Kapsel mit einem individuellen Code versehen. Dieser Code wird bei der ANIS (Animal Identity Service) registriert, zusammen mit den Angaben zum Tier und Besitzer. Der Mikrochip wird in die linke Halsseite gespritzt und wächst dort ein. Mit einem Lesegerät welches jeder Tierarzt, die Gemeinde und die Polizei hat, kann die Nummer abgelesen und das Tier identifiziert werden. Nützlich ist der Chip, wenn einem ein Tier entlaufen ist und von einer Fremdperson gefunden wird. So findet es schnell den Weg wieder nach Hause.

Möchte man mit dem Frettchen (oder auch andere Haustiere) über die Grenze z.B. in die Ferien, wird ein solcher Mikrochip vorgeschrieben.

Informieren kann man sich beim Tierarzt oder bei der Anis www.anis.ch, wo auch Adressänderungen oder das Ableben eines Tieres gemeldet werden muss.

 

 

 

Achtung Teppiche können giftig sein!

 

Formaldehyd, Benzol, Pestizide und Fungizide gehören zu den üblichen Ausrüstungen (Appreturen) der meisten Teppiche. Diese Chemikalien verhindern Motten- und Pilzbefall, Parasiten, haben eine antistatische Wirkung, verleihen Glanz und verhindern Schmutzanhaftung. Alles für eine lange Lebensdauer eines Teppichs.

Achtung, diese Chemikalien sind giftig für uns und unsere tierischen Mitbewohner! Für Frettchen und andere Tiere, welche ihre Nase immer am Boden haben und sich gerne z.B. in einen Flokati einwühlen, können diese Chemikalien tödlich sein! Es ist aber auch kein unbekanntes Thema und so sind schon viele Konsumentendienste aktiv geworden und Testen solche Teppiche wo schlussenendlich auch festgestellt wurde dass kostengünstigere meist höhere Konzentrationen aufweisen.

Gewisse "Siegel" garantieren dass solche toxischen Mengen nicht enthalten sind (Grenzwerte eingehalten) oder beinah Chemikalienfrei sind. Augen auf beim Teppichkauf! Fachmännische Beratung und das achten auf Qualitätssiegel ist daher empfehlenswert.

Fraglich ist und bleibt, welche Menge reicht schon bei kleinen Wesen wie Frettchen um eine Vergiftung zu verursachen? Grenzwerte werden meist für den menschlichen Gebrauch festgelegt, sprich würde hier die kleinste menschliche "Einheit" ein Baby sein. Immer noch einiges grösser als ein Frettchen.

Wer also nicht unbedingt einen Teppich haben muss, soll doch lieber komplett darauf verzichten, so ist man mit Bestimmtheit auf der sicheren Seite.

 

 

 

 

 

 

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